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Donnerstag, 17. Mai 2012

Informationen aus dem Zwergenstübchen

Bewegung – Kreativität

Dem Bewegungsdrang und den motorischen Bedürfnissen des Kindes soll durch spielen Rechnung getragen werden. Kinder sollen die Möglichkeit haben sich so viel wie möglich zu bewegen.

Es muss ein Ausgleich zwischen Ruhe und Bewegung sein. Durch die Bewegung sammeln die Kinder an Erfahrung z. B. dass Wasser nass ist, das man Sand kneten kann. Durch Bewegung können die Kinder eigene Grenzen austesten z. B. das Balancieren auf dem Baumstamm. Alle Bewegungsspiele sollen sich an der natürlichen Bewegung des Kindes orientieren.

Wichtig ist es, keine Bewegungsmuster vorzugeben, die sie nicht von selbst durchführen würden. Es sollten keine konkreten Bewegungsaufgaben gestellt werden, sondern es sollten Bewegungsspiele sein. Kinder haben ein natürliches Verlangen nach Bewegung, man sollte sie daher nicht bremsen und einschränken. Bewegung und nach Dingen greifen, heißt „begreifen“.

Um die Grob- und Feinmotorik sowie die Kreativität der Kinder besonders zu fördern, bieten wir zweimal im Monat einen Freilufttag an. Dieser Tag ist eine spielzeugfreie Zeit. Das Abwehrsystem wird dadurch ebenfalls gestärkt.

Sprache

Die Sprache ist einer der wichtigsten Fähigkeiten und Voraussetzung um Lesen und Schreiben zu erlernen. Unterstützt wird dies durch Vorlesen sowie durch aktives Anschauen von Büchern.

Um Kinder noch mehr an Bilderbücher heranzuführen, bieten wir eine kleine Kindergartenbücherei an. Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern Bücher aussuchen und diese ausleihen. Dies soll dazu anregen, ein frühes Interesse am Lesen zu finden.

Zweimal pro Monat wird gemeinsam mit den Kindern gekocht und das Geschirr gespült.

Die Kinder sollten ein gesundes Frühstück mit in den Kindergarten bringen. Außerdem achten wir darauf, dass sie es lernen sich vor dem Essen die Hände zu waschen bzw. auch nach dem Toilettengang.

Wenn alle Kinder fertig gefrühstückt haben, werden gemeinsam die Zähne geputzt. Herr Dr. Strippel lädt außerdem einmal im Jahr die Vorschulkinder in seine Praxis ein.

Selbstständigkeit

Wir möchten den Kindern Entscheidungen überlassen, die sie selbst treffen können. Dazu gehört auch schon die Spielkameradensuche oder die Entscheidung, ob sie heute lieber z. B. basteln oder malen möchte.

Unter anderem lernen die Kinder mit der Zeit, ihre Kleidung (Jacke, Schuhe) selbstständig an- und auszuziehen und sind hierbei nicht mehr auf Hilfe anderer angewiesen.

Die Kinder lernen außerdem für sie noch schwierige Aufgaben (fast) selbstständig zu lösen. Das könnte z. B. das Falten eines Dreiecks sein oder das Binden der Schuhe. Sie wollen selber handeln und experimentieren. Sie wollen nicht, dass für sie alles erledigt wird. Wir als Erzieher geben den Kindern Hilfe zur Selbsthilfe.

Sozialverhalten

Ein positives Sozialverhalten ist abhängig von der Persönlichkeit eines Kindes.

Als besonders wichtig für ein positives zwischenmenschliches Verhalten erachten wir die Fähigkeit, sich in eine Gruppe einfügen zu können, mit anderen zu kooperieren, Kompromisse zu schließen, zu teilen, verlieren zu können, Vorurteile zu erkennen und abzubauen, Freundschaften zu schließen, tolerant zu sein und vor allem anderen zu helfen und sich helfen zu lassen.

Kinder lernen, Konflikte und Streitigkeiten vor allem verbal auszutragen, denn Kinder müssen sich auseinandersetzen, sei dies aus Gründen von Meinungs-verschiedenheiten, des Kräftemessens wegen oder Festlegung der Machtposition. Gefördert werden soziale Verhaltensweisen bei uns besonders durch Gesellschafts-spiele, Rollenspiele, Gruppenarbeiten und Gruppengespräche.


Unsere Konzeption wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet, weiterentwickelt und vervollständigt.

Das braucht Ihr Kind im Kindergarten

• Eine Kindergartentasche mit seinem Namen

• Ein paar Hausschuhe, Gummistiefel, eine Matschhose, eine Sammelmappe für Bilder, Wechselkleidung zum Turnen,

Turnschuhe sind nicht notwendig.

• Eine Bescheinigung vom Arzt.


Das Mitbringen von kleinen Spielsachen ist kein Problem. Zum Aufbewahren sind in den jeweiligen Gruppen Eigentumskästen vorhanden. Die Verantwortlichkeit liegt jedoch beim Kind.

Auftrag der Eltern

Jedes Kind sollte den Kindergarten regelmäßig besuchen.

Von 9 Uhr bis 12 Uhr sollten die Kinder im Kindergarten sein, damit genügend Zeit bleibt um den Tagesablauf mitzuerleben.

Im Falle von Krankheit auch bei Erkrankungen eines Familienmitgliedes an einer ansteckenden Krankheit (Läuse, Diphtherie oder Infektionskrankheiten) oder Urlaub ist der Kindergarten zu informieren. Kinder, die an einer solchen oder einer im Bundesseuchengesetz genannten Krankheit erkranken, dürfen die Einrichtung nicht besuchen. Nach deren Abklingen ist eine ärztliche Unbedenklichkeitserklärung vorzulegen.

Öffentlichkeitsarbeit

Ein weiterer wichtiger Punkt unserer Arbeit ist die Öffentlichkeitsarbeit. Regelmäßig informieren und laden wir die Bürger zu geplanten Aktionen und Festen ein.

Neuerungen und Wissenswertes werden in den Naumburger Nachrichten oder der HNA veröffentlicht. Alle geplanten Feste werden außerdem in den örtlichen Schaukästen der Vereine angezeigt. Gerne nehmen unsere Kinder an öffentlichen Veranstaltungen, z. B. Altennachmittag, kirchliche Feste, teil.

Der Kindergartenbeitrag beträgt derzeit monatlich 90,00 €. Besuchen gleichzeitig mehrere Kinder einer Familie den Kindergarten wird für das zweite Kind ein Beitrag in Höhe von 45,00 € erhoben. Jedes weitere Kind ist beitragsfrei.

Seit dem 01.01.2007 gibt es das BAMBINI-Programm. Hierdurch ist das Jahr vor der Einschulung für alle Kinder beitragsfrei.

Der Kindergartenbeitrag ist fortlaufend zu zahlen, da die Personal, Betriebs- und Unterhaltungskosten für die Einrichtung das ganze Jahr hindurch anfallen. Dies gilt auch in den Ferien und bei Fehlen des Kindes. Weiterhin erheben wir ein Getränkegeld in Höhe von monatlich 2,50 €. Dieser Beitrag wird einmal jährlich (Dezember) abgebucht. Von diesem Geld werden die Getränke wie Milch, Tee, Kakao und Mineralwasser angeboten. Zusätzlich wird das Kochen mit dem Beitrag finanziert.

Im Herbst erhalten alle Eltern eine Einladung der Elbetalschule Naumburg. An diesem Tag gehen Eltern und Kinder das erste Mal gemeinsam in die Schule. Eine weitere Einladung erfolgt für die ärztliche Untersuchung. In dieser Zeit findet ein Austausch zwischen Schule und Kindergarten statt. Zu einem Elternabend lädt die Schule ca. im Februar ein. Im Mai bittet die Schule zu einem Eltern-Schulanfänger-Nachmittag. Kurz vor der Einschulung fahren die Vorschulkinder mit zwei Erzieherinnen zu einem Schnupperunterricht in die Schule.

Nun dauert es nicht mehr lange bis zum großen Tag. Hierfür gibt es seitens der Schule ebenfalls eine Einladung.

Im letzten Kindergartenjahr findet eine gruppenübergreifende Vorschularbeit statt. Diese wird von 2 – 3 Mitarbeiterinnen angeboten. Hier werden erlernte Fertigkeiten und Fähigkeiten gefestigt. Außerdem werden Projekte angeboten, welche durch Ausflüge aktiv und anschaulich gestaltet werden.

Ab Januar werden die Kinder regelmäßig (jeden Tag 10 min, in ca. 2 Gruppen) von 8:30 Uhr bis 9:00 Uhr zu unserem Vorschulprogramm „Hören, lauschen, lernen“ eingeladen. Es wird im Wechsel von 3 – 4 qualifizierten Erzieherinnen durchgeführt. Dieses Programm dauert 20 Wochen und ist kurz vor der Einschulung beendet. Dieses Angebot wird zusätzlich für alle Vorschulkinder kostenlos zur Verfügung gestellt.

Zum Abschied findet ein letzter ganz besonderer Tag für die nun fast Schulkinder statt.

Eine Erzieherin begrüßt uns ab 8:00 Uhr in unserer Gruppe und dann geht´s auch schon richtig los. Bis 9:00 Uhr haben wir die Möglichkeiten mit Freunden auf dem Flur, im Turnraum oder in einer anderen Gruppe zu spielen. Wir Kinder können dies frei wählen.

Vielfältige Spielmöglichkeiten gibt es auch in der Gruppe: auf dem Bauteppich, wo gerade ein neues Haus entsteht. In der Puppenecke, die sich unter der zweiten Spielebene befindet, hat heute ein Restaurant eröffnet. Kellner, Köche, Hunde, alle spielen mit.

In der Kuschelecke liest man gemütlich Bilderbücher. Am Maltisch geht es lustig mit Pinsel und Kleister zur Sache. An anderen Tischen spielen Kinder Gesellschaftsspiele. Während des Freispiels können wir mit anderen Kindern am Esstisch zusammen frühstücken. Ist man damit fertig, stellt man sein Geschirr auf den Wagen und deckt für das nächste Kind ein. An Geburts- und Kochtagen essen wir alle gemeinsam.

Montags sind alle zum Morgenkreis eingeladen. Hier wird erzählt, gespielt und gesungen, somit kann die neue Woche beginnen. Donnerstags sind die kleinen Wichtel zum Bewegen, Turnen und Toben im Turnraum. Schon ist die Woche fast vorbei. Am Freitagmittag treffen sich noch mal alle gemeinsam zu einem Schlusskreis, um sich mit Spiel und Gesang zu verabschieden.

Damit wir viel lernen werden Sachthemen (z. B. das Wetter, Warum ist das Gras grün? usw.) angeboten. Während der Freispielzeit können die Kinder in Kleingruppen arbeiten, experimentieren (z. B. kann Wasser laufen?) oder gezielte Aktivitäten wie kochen, entspannen oder Rollenspiele wählen.

Jedes Kind ist eine einmalige Persönlichkeit und hat Bedürfnisse.

Wenn wir einem Kind begegnen, wissen wir nicht, wer dieses Kind ist, welche Geschichte es hat, welche Gefühle und Gedanken es bewegen, worüber es lacht und warum es weint. Nun liegt es an uns, selbst herauszufinden, wer dieses Kind ist und welche Bedürfnisse es hat. Besonders bei Integrationskindern wollen wir auchden Kontakt mit Ärzten, Therapeuten, Frühförderstellen und den Eltern halten. Hier sollen die Schwächen über die vorhandenen Stärken der Kinder ausgeglichen werden.

Unsere Aufgabe ist es, jedes Kind mit seinen Bedürfnissen und Besonderheiten kennen zu lernen, ihm zuzuhören und es zu beobachten. Das Kind anzunehmen wie es ist, mit ihm zu spielen, auf Forschungsreise zu gehen um Neues zu entdecken.

Mit dem Kind zu lernen, fröhlich und traurig zu sein, zu gestalten, es lieb zu haben, zu toben, ihm Freiräume zu geben, damit es sich selbstständig bewegen kann.

Ein geregelter Tag ist für jeden Menschen eine große Hilfestellung im Alltag. Unser Tag beginnt mit einer persönlichen Begrüßung. Es ist für die Kinder sehr wichtig, dass sie bis 09:00 Uhr im Kindergarten sind, um am Gruppenleben und an den Spielprozessen beteiligt zu sein. Nach Beendigung der erweiterten Freispielmöglichkeiten finden gezielte Angebote in den Gruppen statt, z. B. Projekte, Vorschularbeit oder Turnen. Haben die Kinder das Bedürfnis, sich gegenseitig in den Gruppen zu besuchen oder im Flur in den Spielbereichen z. B. Bücherecke, Bauecke usw. aufzuhalten, können sie dies nach Absprache.

Während der Freispielzeit haben die Kinder die Möglichkeit, ihre augenblickliche Lebenssituation zu bewältigen, sich mit der Umwelt auseinander zu setzen, sie zu begreifen und Sozialverhalten zu üben. In der Freispielsituation suchen sich die Kinder aus, was sie mit wem, wo und wie lange spielen wollen. Hier stehen den Kindern verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, diese Zeit je nach Interesse und Neigung frei zu gestalten (z. B. Rollenspiel, Rückzugsmöglichkeiten, Experimentier- und Erprobungsmaterial, Material zur kreativen Gestaltung).

Das Freispiel ermöglicht den Erzieherinnen, einzelne Kinder und die gesamte Gruppensituation spielend zu beobachten. Sie sind Beobachter, Begleiter und Partner und agieren, so helfend, fördernd bzw. vermittelnd. Sie achten auf die Einhaltung von Absprachen und Regeln und sind für die Kinder Orientierungshilfe.

Im Anschluss an das Freispiel findet um ca. 10 Uhr das gemeinsame Frühstück statt. Vor dem Frühstück werden die Hände gewaschen und der Brottaschenwagen in die Gruppe geholt. Jedes Kind holt sich selbstständig sein Geschirr aus dem Schrank und bringt es zu seinem Platz. Die Kinder können sich nun das gewünschte Getränk einschenken, wer es noch nicht alleine schafft, bekommt von einem älteren Kind oder der Erzieherin Hilfe. Vor dem Frühstück singen wir noch gemeinsam ein Lied oder sagen einen Spruch und wünschen uns einen guten Appetit.

Nach dem Frühstück folgt eine gezielte Aktivität mit der Gesamtgruppe, dies kann ein Stuhlkreis sein indem gesungen, gespielt oder Gesprächsrunden ihren Raum finden.

Je nach Programm und Wetterlage gehen die Kinder noch in das Freigelände. Dort haben sie vielfältige Spielmöglichkeiten wie z. B. Sandkasten, Spielhaus, Klettergerüst oder Schaukel. Ab 12 Uhr werden die ersten Kinder abgeholt, der Kindergartenbus fährt um 12:15 Uhr nach Altendorf und Heimarshausen. Die Betreuungszeit in der Trollgruppe endet um 13:30 Uhr.


Im Kindergarten Zwergenstübchen haben wir eine Kleinkindgruppe, in der bis zu 15 Kinder aufgenommen werden können. Sie werden von 2 Erzieherinnen betreut.

Unsere Ziele sind ...

• Den Lösungsprozess der Kinder von den Eltern so problemlos wie möglich zu begleiten.

• Die Kinder sollen hier lernen Kontakte zu gleichaltrigen Kindern aufzubauen. Zu einer gemeinsamen Spielsituation zu finden, steht hier im Vordergrund.

• Sie sollen erste Körpererfahrungen sammeln, ihre Sprachentwicklung, Sozialverhalten, Grob- und Feinmotorik entsprechend ihres Alters ausprobieren.

• Für Kinder in diesem Alter steht die Bewegung im Vordergrund, die sie hier mit Gleichaltrigen ausleben können.

• Eigene Ideen umzusetzen, ist in dieser Entwicklungsphase sehr wichtig.

• Einen großen Zeitrahmen nimmt auch die Sauberkeitserziehung ein.

Alles ist altersentsprechend abgestimmt:

• die Räumlichkeiten

• die Spielmaterialien

• der Pflegebereich

• der Ruhebereich und

• das Spielangebot.

Die Eltern sollten in der Eingewöhnungsphase Zeit und Geduld mitbringen. Um die Trennung von den Eltern zu erleichtern, benötigen die Kinder etwas Gewohntes von zu Haus mit, z. B. ein Bild oder ein Kuscheltier.

Für den Pflegebereich benötigen wir: Windeln, Feuchttücher und Wechselkleidung.

ElbenbergFlyer.pdf

Download des Flyers Kindergarten Zwergenstübchen

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