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Donnerstag, 05. Dezember 2019

Residenzschloss Bad Arolsen

Das Residenzschloss Bad Arolsen gilt als Wahrzeichen der Stadt Bad Arolsen. Gebaut im Barockstil in den Jahren 1713 - 1728, verdankt es seiner Entstehung den Plänen des Fürsten Friedrich Anton Ulrich zu Waldeck (1676 - 1728), der 1711 in den Reichsfürstenstand erhoben wurde. Von 1710 an wird das 1131 erstmalig genannte Klosterschloss abgebrochen und ab 1713 entsteht der Barockneubau nach Plänen des Baudirektors Julius Ludwig Rothweil. Sein wichtigster Mitarbeiter war der Stuckateur Andreas Gallasini. Am 13. September 1720 hielt das Fürstenpaar feierlichen Einzug in das Schloss. Die Deckengemälde des Italieners Carlo Ludovici Castelli wurden in den Jahren 1721 - 1722 ausgeführt. Der Kasseler Maler Magnus de Quitter verfertigte 1721 die Supraporten in den "Pfälzischen- und "Kronprinzen-Zimmern.

1728 wurde die Schlosskapelle im östlichen Außenpavillon eingeweiht. Nach dem Tode von Fürst Friedrich Anton Ulrich kam Fürst Carl (1728 - 1763) an die Regierung. Mit der Ausgestaltung des Audienzzimmers der Fürstin (Roter Salon) erreicht das Rokoko in Arolsen seinen Höhepunkt. Die Königin Emma der Niederlande wurde 1858 in Arolsen geboren. Heute wird das Schloss von dem Fürsten Wittekind zu Waldeck und Pyrmont und seiner Familie bewohnt. Im Westflügel befinden sich die Hofbibliothek, die Bibliothek Brehm und das Museum Bad Arolsen mit den Ausstellungen im Schloss.