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Sonntag, 20. Januar 2019

Grenzsteinweg 8,3 km

Grenzstein

Ausgangspunkt:Wanderparkplatz an der L3215 von Naumburg Richtung Netze

Der Grenzsteinweg kennzeichnet die historische Grenze zwischen Naumburg, das die längste Zeit seiner Geschichte zum Erzbistum Mainz gehörte und eine katholische Enklave darstellte (symbolisiert durch das achtspeichige Mainzer Rad), dem Fürstentum Waldeck (gekennzeichnet durch den Waldecker Stern) sowie den Ländereien der Grafen von Elben und von Buttlar. In der Touristeninformation ist ein Faltblatt mit Erläuterungen zu den einzelnen Grenzsteinen erhältlich. Beginnend am Wanderparkplatz führt der Weg (Markierungszeichen: schwarzer Kreis mit Querstrich auf gelbem Untergrund) Richtung Westen durch Buchenwald und einzelne Nadelwaldpartien, bis er am Bubenkreuz eine Wende nach Süden nimmt. Das Bubenkreuz (Grenzstein Nr. 1) ist wohl der älteste Grenzstein. Er ist einseitig mit wiederholtem Kreuz versehen und steht auf der Höhe (boben=oben) des Passes zwischen Naumburg und Netze. Bis zu den Herrensteinen folgt der Weg dem Diemelwanderweg (D) und dem N5 durch abwechslungsreichen Wald. Immer wieder erkennt man die eindrucksvollen Grenzsteine am Wegesrand. Auf längeren Partien wechseln sie sich mit so genannten Läufersteinen ab, die die Grenze markieren, ohne kostspielig mit Symbolen verziert zu sein. Eine Sitzgruppe an den Herrensteinen lässt eine Rast zu, bevor man sich entweder über den X12 (grüne Linie) direkt zum Parkplatz begibt oder aber den Weg fortsetzt und an den Grenzsteinen in der Nähe der Brüderbuche (außergewöhnliche fünfstämmige Buche, Naturdenkmal) weiter entlang läuft.

Die Strecke weist mittlere Höhenunterschiede aus und ist Naturbelassen (70 %) oder geschottert (30 %)

Wandern in Naumburg

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